Gespräche über alte Spiele
Gunnar: Hallo Christian.
Chris: Hallo Gunnar und hallo ihr alle da draußen.
Gunnar: Ihr da draußen, ihr habt auf eine Folge geklickt, die unser größtes Projekt heißt.
Gunnar: Das hat euch vielleicht gewundert, hoffentlich. Vielleicht habt ihr gedacht,
Gunnar: jetzt kommt eine Riesenrecherche, die die vorhaben.
Gunnar: Was erzählen die uns jetzt? Haben
Gunnar: die ein neues Format? Haben die ein Buch geschrieben? Eine Doku gemacht?
Gunnar: Irgendwas mit total viel Content. Und das ist keine schlechte Idee,
Gunnar: weil solche Dinge passieren bei uns gerade tatsächlich. Aber das ist vielleicht
Gunnar: in einer anderen Folge besser aufgehoben. darum geht es heute nicht.
Gunnar: Heute geht es um etwas, was weniger sichtbar ist, aber für Stay Forever genauso
Gunnar: wichtig, nämlich Unabhängigkeit.
Chris: Genau. Heute geht es also nicht um eine einzelne Folge oder ein Spiel,
Chris: sondern es geht um das Projekt als Ganzes und die Frage, wie ein Projekt wie
Chris: unseres eigentlich existiert.
Gunnar: Fragen wie, wo liegen denn unsere Inhalte? Wo sind unsere Unterstützerinnen
Gunnar: und Unterstützer? Wer kontrolliert den Zugang?
Gunnar: Wer kontrolliert die Beziehung zu euch?
Gunnar: Und was passiert, wenn die Plattform, über die wir mit euch eine Beziehung haben,
Gunnar: nicht mehr funktioniert? Wenn da Regeln geändert werden, wenn da Fehler passieren
Gunnar: oder nicht das bietet, was wir brauchen?
Chris: Jetzt sind Podcasts ja eigentlich ein Medium, über das wir als die Erstellenden
Chris: schon relativ viel Kontrolle haben, weil das ja über einen RSS-Feed ausgeliefert wird.
Chris: Aber stellt sich raus, in der Praxis, zumal jetzt bei einem Projekt in der Größenordnung
Chris: von Stay Forever, hängt man dann doch an der ganzen Reihe von Drittplattformen?
Gunnar: Da ist ja zum Beispiel der Hoster, der unseren Podcast ausliefert.
Gunnar: Da sind Patron und Steady für die Monetarisierung. Da sind aber natürlich auch
Gunnar: YouTube und Spotify für die Reichweite. Und da gibt es natürlich auch noch Social-Plattformen,
Gunnar: mit denen wir irgendwas machen.
Gunnar: Und jede dieser eigenen Plattformen hat eigene Regeln, eigene Probleme, eigene Chancen.
Chris: Ich kriege das ja häufiger mit, wenn du mal wieder fluchst, was da passiert
Chris: ist, weil du derjenige bist, der sich schwerpunktmäßig um die ganzen Plattformen
Chris: und die Anbindung kümmert.
Chris: Erzähl mal, Gunnar, was sind denn da so die Nickeligkeiten, die in der Praxis auftauchen?
Gunnar: Ah, da gibt es Tausende natürlich. Ich versuche mal schnell ein paar Beispiele zu sagen.
Gunnar: Bei YouTube zum Beispiel, der Klassiker, da funktioniert das deutsche Zitatrecht
Gunnar: nicht so, wie das deutsche Zitatrecht funktioniert.
Gunnar: Da müssen wir Musikbeispiele ausblenden. Obwohl die nach dem deutschen Zitatrecht
Gunnar: korrekt wären, werden die bei YouTube Copyrights Claimed.
Gunnar: Spotify ist ja gar keine richtige Podcast-Plattform, macht aber Podcasts und
Gunnar: die trennen die Folgen von unserem Feed. Das ist so, wenn man irgendwo einen
Gunnar: Podcast hört, in der Podcast-App oder so, das ist immer noch unser Feed von
Gunnar: unserem Server und wir haben auch die Hoheit darüber, wir können den abschalten.
Gunnar: Bei Spotify erstmal nicht, da müssen wir hoffen, dass sie dann unsere Folgen
Gunnar: löschen, wenn wir den Feed abschalten, weil die die selber nochmal zwischenhosten.
Gunnar: Und Patreon, unser Partner für die Verwaltung von Unterstützer-Abos,
Gunnar: hat eine Reihe von Legacy-Bugs, über die sich die Hörerinnen und Hörer dann
Gunnar: immer bei uns beschweren und sagen, was ist denn das hier, ist ja voll doof,
Gunnar: ich kann auf meinem Feed nicht zugreifen und so.
Gunnar: Und dann müssen wir sagen, ja, das ist der Bug, den wir seit zwei Jahren anmerken
Gunnar: und der nicht repariert wird.
Gunnar: Steady, das deutsche Pendant, ist ein bisschen umständlicher zu bedienen,
Gunnar: es fehlen Komfort-Features. dass wir hatten da früher historisch Umfragen für
Gunnar: die gut aussehenden Mäzene direkt auf der Plattform.
Gunnar: Das war aber ein schlecht ausgeführtes Feature. Da haben wir uns beschwert.
Gunnar: Dann hat Steady gesagt, ja, das reparieren wir. Das machen wir voll geil.
Gunnar: Wir nehmen es jetzt mal einen Monat offline und dann kommt das Geile da wieder. Das ist zwei Jahre her.
Gunnar: Das kam nie wieder. Das ist halt einfach weg. Und wir können nichts tun.
Gunnar: Das ist dann halt ein Feature, das dann einfach weg ist.
Gunnar: Uns fehlen auch teilweise Funktionen. Weder Patreon noch Steady bieten die Möglichkeit,
Gunnar: Transkripte direkt in die Folge einzubauen.
Gunnar: Die Transkripte, die wir eh haben, die kommen dann halt nicht zum Tragen.
Gunnar: Und die Auslieferung der digitalen Goodies an unsere Großmizene ist einigermaßen
Gunnar: umständlich und unübersichtlich.
Chris: Ja, und selbst bei der zentralen Auslieferung unseres RSS-Feeds,
Chris: also so wie die Podcast-Folgen bei euch in den Podcatcher kommen,
Chris: das läuft über einen Hoster.
Chris: Und da hatten wir in den letzten ein, zwei Jahren ja auch mal,
Chris: Schluck auf, ihr habt das vielleicht noch mitbekommen, einige von den älteren
Chris: Folgen waren auf einmal unhörbar, die waren nicht mehr da.
Chris: Wir hatten mehrmals dieses Problem mit den Kapitelbildern, das Folgen auf einmal
Chris: keine Kapitelbilder mehr hatten.
Chris: Sowas kann passieren. Kein technisches System ist gefeit vor sowas.
Chris: Das ist auch gar nicht unbedingt das Problem. Das Problem ist,
Chris: dass wir dann da tagelang mit dem Support rumgemacht haben, bevor da mal irgendwas
Chris: passiert ist. Das ist das eigentliche Ärger.
Gunnar: Und das ist jetzt natürlich grundsätzlich keine Katastrophe.
Gunnar: Das geht ja allen so, allen Podcasts, allen Content Creators,
Gunnar: das ist Teil des Geschäfts.
Gunnar: Aber wir speziell, und das liegt vielleicht auch daran, wie wir so sind,
Gunnar: wir wünschen uns mehr Qualitätskontrolle. Wir wünschen uns mehr Direktheit,
Gunnar: eine bessere Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen.
Gunnar: Weil das ist ja auch, es kam ein bisschen raus vielleicht aus unserer Schilderung,
Gunnar: eine große Abhängigkeit. Unsere ganze Existenz als Projekt hängt da dran.
Gunnar: Dass das alles so funktioniert, wie das funktionieren soll. Und Patreon zum
Gunnar: Beispiel ist ja eine amerikanische Plattform. Ich will jetzt hier nicht unken,
Gunnar: es gibt auch keine Anzeichen dafür.
Gunnar: Aber amerikanische Plattformen halten sich ja notorisch nicht an europäisches
Gunnar: Datenschutzrecht und werden auch gerne mal an Tech-Milliardäre verkauft,
Gunnar: die dann irgendwas Komisches machen.
Gunnar: Wenn jetzt Patreon sich entschlösse, aus irgendwelchen US-Gründen europäische
Gunnar: Creator von der Plattform zu werfen oder zu sagen, nee, ab jetzt werden alle
Gunnar: User-Daten an ein KI-Unternehmen verkauft, Da können wir nicht recht was machen.
Gunnar: Das deutet sich jetzt nicht so richtig an und ich will ja jetzt auch nicht unken
Gunnar: und Patron schlecht reden, aber wir haben grundsätzlich bei der Abhängigkeit
Gunnar: von US-Plattformen ein zunehmend schlechteres Gefühl, ehrlich gesagt.
Chris: Ja und das führt uns zu dem Punkt, wo wir uns gefragt haben,
Chris: was wäre denn, wenn wir das selber machen? Was wäre denn, wenn Stay Forever
Chris: einen eigenen Ort hätte? Also nicht nur die Webseite, die wir jetzt schon haben,
Chris: sondern ein wirkliches Zuhause für alle unsere Inhalte.
Gunnar: Da reden wir seit wie vielen Jahren drüber? Ich weiß es gar nicht.
Chris: Schon eine Weile, ja.
Gunnar: Ja, bestimmt drei oder vier Jahre drüber. Wir müssen nicht alles allein machen
Gunnar: grundsätzlich. Ein externer Haus hat natürlich Vorteile und die Reichweite über
Gunnar: YouTube und Spotify bleibt auch wichtig.
Gunnar: Und wir wollen schon auch immer da sein, wo die Hörenden sind.
Gunnar: Aber mehr Kontrolle, mehr Unabhängigkeit, mehr Unmittelbarkeit, das wäre schon cool.
Chris: Ja, und deswegen haben wir in den letzten Monaten etwas gebaut,
Chris: was wir euch jetzt doch mit einigen Stolz vorstellen wollen,
Chris: und zwar die neue stayforever.de.
Chris: Auf unserer neuen Webseite gibt es jetzt drei verschiedene Nutzungssituationen,
Chris: nämlich wenn man einfach nur so auf die Webseite kommt und guckt, was es da gibt.
Chris: Zweitens, wenn man dort einen Account hat, einen kostenlosen Account,
Chris: der nicht mit einem Abo verknüpft ist.
Chris: Und drittens, wenn man ein Abo über unsere Webseite abschließt.
Chris: Und jede dieser drei Nutzungssituationen bringt für euch ganz konkrete Vorteile
Chris: und das möchten wir euch gerne mal beschreiben. Fangen wir vielleicht mit dem ersten Fall an.
Chris: Was ist denn neu, wenn man einfach nur so auf die stayforever.de kommt?
Gunnar: Erstmal ist es neu designt. Wir haben ein übersichtlicheres Design auf Web und
Gunnar: Mobile. Man sieht jetzt die Podcast-Folgen in einem großen Feed mit flexiblen
Gunnar: Filtern und einer neuen Suchfunktion.
Gunnar: Es sind jetzt Plattformen getaggt. Da kann man zum Beispiel auf die Plattform
Gunnar: C64 klicken und dann kriegt man alle Folgen zu C64-Spielen angezeigt.
Gunnar: Die Genres sind getaggt, die Podcaster sind getaggt. Das ist auch neu.
Gunnar: Wir haben schon lange das Feature, das wir neben dem Podcast angeben,
Gunnar: wer da mitwirkt mit einem kleinen Pixelbild.
Gunnar: Aber jetzt kann man halt danach auch filtern und suchen.
Chris: Wir hatten ja auf der alten Webseite,
Chris: Das ist ein bisschen eine umständliche Lösung, dass unsere Gesamtübersicht über
Chris: alle Podcasts und Formate halt in langen Tabellen hinterlegt war auf einer Extraseite,
Chris: die von Hand gepflegt werden mussten von unserem Mitarbeiter Christopher.
Chris: Das ist ja 90er Jahre.
Chris: Und jetzt gibt es halt eine vernünftige Datenbank dahinter, auf die man ganz flexibel filtern kann.
Gunnar: Und wir haben einen integrierten Podcast Player jetzt direkt auf der Seite.
Gunnar: Da hatten wir vorher einfach den von Podigy, den wir auch nicht verändern konnten
Gunnar: oder so, der halt einfach direkt von denen kam. Podigy ist unser Hoster für die Podcast Feeds.
Gunnar: Wir haben jetzt einen Dark Mode. Das macht man ja heutzutage so,
Gunnar: habe ich mir von den Kindern sagen lassen.
Gunnar: Die Webseite ist besser mobile optimiert. Und wir haben ja seit 2024 Transkripte
Gunnar: für die Folgen, dass man halt auch einfach mitlesen kann.
Gunnar: Oder wenn man sich über irgendwas aufgeregt hat, was der Christian gesagt hat,
Gunnar: dass man schnell die Stelle raussuchen kann, um uns im Forum zu beschimpfen deswegen.
Gunnar: Dafür sind die Transkripte hilfreich. Das ist schon ganz gut.
Gunnar: Die sind auch auf der alten Webseite schon da. Auf der neuen Webseite sollen
Gunnar: sie in einem späteren Update noch Volltext durchsuchbar werden.
Gunnar: Das ist ein großer Vorteil, glauben wir.
Gunnar: Und diese Transkripte, die gab es bisher nur für die Hauptfolgen,
Gunnar: nicht für die Unterstützerfolgen, weil wir die auf Patreon und CD da nicht anzeigen lassen konnten.
Gunnar: Das ist jetzt auch geändert. Und wir haben ja schon seit längerer Zeit immer
Gunnar: Screenshot-Galerien zu den Folgen. Das ist auch weiterhin so.
Gunnar: Jetzt haben wir das als Feature ein bisschen mehr formalisiert.
Gunnar: Die sind jetzt besser anschaubar.
Chris: Dieser integrierte Podcast-Player, den du gerade erwähnt hast,
Chris: wie gesagt, wir hatten den vorher schon auf der alten Webseite.
Chris: Und er hatte im Inhaltsverzeichnis auch die Kapitelbilder, die wir ja in jeder
Chris: Folge haben, als Thumbnails angezeigt, klein. Aber die konnte man nicht großklicken.
Chris: Und gerade wer Podcasts auf dem PC nutzt, der weiß, das ist total schwierig,
Chris: einen Player zu finden, in dem ich die Kapitelbilder vernünftig angucken kann.
Chris: Der neue Player, unser eigener auf unserer Webseite, kann das.
Chris: Ihr könnt die Kapitelbilder großklicken und seht sie dann im Vollbild,
Chris: während die Folge läuft.
Chris: Das sind also alles Dinge, die sind jetzt neu auf der Webseite für euch,
Chris: wenn ihr da einfach nur vorbeiguckt.
Chris: Jetzt gibt es die zweite Sache, was, wenn ich mir da einen Account anlege.
Chris: Es war auch bisher schon so, dass wenn man auf unserer Webseite ist,
Chris: dass man einen Account, einen separaten Account braucht, wenn man im Forum mitreden möchte.
Gunnar: Oder überhaupt kommentieren, weil das Forum ist ja unser Kommentarbereich.
Chris: Genau. Und dieser Fall wird jetzt im Endeffekt ausgeweitet. Das ist weiterhin
Chris: ein kostenloser Account, mit dem ihr weiterhin kommentieren und im Forum aktiv sein könnt.
Chris: Der hat aber jetzt noch einen weiteren Mehrwert und der coolste davon ist unserer
Chris: Meinung nach, wir haben jetzt einen Feed-Builder.
Chris: Wenn ihr euch anmeldet bei uns auf der Webseite, da könnt ihr euch über euer
Chris: Profil eigene RSS-Feeds anlegen. Das ist diese URL, die kopiert ihr in euren
Chris: Podcatcher und dann taucht das bei euch auf, dieser Podcast.
Chris: Und ihr habt ab jetzt die Möglichkeit, beliebig viele eigene Feeds anzulegen
Chris: und über ein ganz simples Klickmenü zu entscheiden, was da drin sein soll.
Chris: Ihr könnt euch also Feeds für eigene Formate machen. Ihr könnt euch Feeds machen,
Chris: wo Dinge ausgeschlossen sind oder eingeschlossen sind.
Chris: Ihr könnt euch euren eigenen Feed bauen und bestimmen, was da drin sein soll.
Chris: Das bedeutet übrigens auch, wir kommen gleich noch zu dem Fall,
Chris: was, wenn ich ein Abo noch zusätzlich abschließe.
Chris: Bisher war es ja bei uns immer so, es gibt zwei separate Feeds,
Chris: einen für die offenen Folgen, einen über Patreon oder Steady für die Unterstützerfolgen.
Chris: Und wir haben immer mal wieder die Frage bekommen, ja, warum kann ich das dann nicht zusammenfügen?
Chris: Kann ich nicht einen einzelnen Feed von euch haben? Die Antwort ist jetzt ja.
Chris: Wenn ihr über unsere Plattform abonniert, dann könnt ihr diesen Feedbuilder
Chris: auch dafür nutzen, euch einen gemeinsamen Feed zu machen, wenn ihr das wollt.
Chris: Ihr könnt sie aber auch getrennt lassen oder ihr könnt euch beliebig viele eigene machen.
Chris: Wie gesagt, dieser Feedbuilder ist nicht auf das Abo beschränkt,
Chris: sondern mit dem kostenlosen Account bei uns funktioniert das auch dann natürlich
Chris: nur für die offenen Formate, aber das ist beliebig benutzbar.
Chris: Außerdem auch neu auf der Webseite mit so einem Account ist ein erweitertes
Chris: Benachrichtigungssystem.
Chris: Ihr bekommt sowohl beim Besuch der Webseite als auch über E-Mail,
Chris: wenn ihr das möchtet, eine
Chris: Nachricht, wenn irgendwas Neues passiert ist, wenn neue Folgen live gegangen
Chris: sind oder zum Beispiel auch,
Chris: wenn jemand auf einen Kommentar von euch geantwortet hat und ihr könnt in eurem
Chris: Profil flexibel entscheiden, zu was ihr Benachrichtigungen haben wollt und auf
Chris: welchem Wege, ob nur auf der Webseite oder per E-Mail. Das ist alles individuell ein- und ausschaltbar.
Chris: Und wie gesagt, dieser freie Account ist gleichzeitig auch der Account,
Chris: mit dem ihr die Folgen kommentiert oder im Forum mitredet.
Gunnar: Genau, und jetzt kommen wir zu dem dritten möglichen Nutzungsfall und das ist,
Gunnar: wenn man ein Unterstützer-Abo hat.
Gunnar: Das geht natürlich auch genauso hier auf der Webseite und dann ist der Vorteil
Gunnar: noch ein bisschen größer. Dann ist es nämlich der universelle Account sowohl
Gunnar: für die Webseite und das Forum und das Premium-Abo in einem.
Gunnar: Und das bedeutet jetzt halt auch, dass die Unterstützerfolgen nicht mehr extern
Gunnar: auf einer anderen Seite gehostet sind, irgendwo getoisiert innerhalb von Patreon
Gunnar: und Steady, sondern alles nahtlos in einer Seite, wenn man das will.
Gunnar: Ich sage es später nochmal, aber Patreon und Steady bleiben weiter bestehen.
Gunnar: Das ist ein Zusatzangebot hier.
Gunnar: Wir haben dann eine bessere Startseite mit Infos zum Einrichten des Feeds.
Gunnar: Wir haben eine FAQ, wo wir die Unterstützer ein bisschen stärker durchführen.
Gunnar: Dieser RSS-Mixer, von dem wir eben schon gesprochen haben für die eigenen Feeds,
Gunnar: der funktioniert dann logischerweise mit Premium-Account auch für die Unterstützerfolgen.
Gunnar: Wir haben eine viel klarere Übersicht darüber, was an Goodies dazugehört.
Gunnar: Das digitale Archiv ist viel besser geordnet. Das ist ein großes Problem auf
Gunnar: Patreon und Steady, die das beide sehr unübersichtlich darstellen, besonders Steady.
Gunnar: Da gibt es jetzt hier einen besseren Zugang zu. Und es gibt eine bessere,
Gunnar: leichtere Verwaltung für den Goodie-Versand.
Gunnar: Die Angabe der eigenen Adresse, des eigenen Geburtstags.
Gunnar: Das Opt-out, wenn man irgendwelche Sachen nicht will, das ging auf den anderen
Gunnar: Plattformen nur mit Krücken.
Gunnar: Wer ein Abo-up gutaussehender Mäzen hat auf Patreon oder Steady,
Gunnar: der weiß ja, dass er seinen Geburtstag, er kriegt ja eine Geburtstagskarte von uns dann,
Gunnar: in einen Google-Formular eintragen musste, weil die Plattformen Patreon und
Gunnar: Steady aus irgendwelchen Gründen keine Möglichkeit haben, den Geburtstag zu registrieren.
Gunnar: Das war, glaube ich, mein erster Grund zu wünschen, dass wir eine eigene Plattform
Gunnar: bauen, weil mich das so aufgeregt hat, das mit dem Geburtstag.
Chris: Ja, es ist halt ein Edge Case. Für eine Plattform wie Patreon oder Steady ist
Chris: das uninteressant, weil ein Podcast das haben möchte. Aber für uns ist es ein zentrales Feature.
Gunnar: Und es ist natürlich eine Plattform, die wir hier in Deutschland hosten.
Gunnar: Die unterliegt deutschem Recht und DSVGO.
Gunnar: Man kann seine persönlichen Daten jederzeit abrufen. Das geht aus dem Profil
Gunnar: heraus. Man kann da den Account endgültig löschen. Es gibt dann so eine 30-Tage-Sicherheitsfrist,
Gunnar: damit man es nicht versehentlich macht. Aber dann geht das natürlich.
Chris: Wir werden von euch auch immer mal wieder gefragt, weil wir ja sowohl Patreon
Chris: als auch Steady als Abonnentenplattformen hatten bisher und auch weiterhin haben.
Chris: Was ist denn die bessere? Was ist denn für euch eigentlich die vorteilhaftere
Chris: Plattform? Wo soll ich mein Abo abschließen? Das ist übrigens super nett,
Chris: finde ich, wenn Leute das fragen.
Chris: In Zukunft kann man natürlich ganz klar sagen, unsere eigene Plattform,
Chris: die StayForever.de ist die beste und wir wollen auch nicht verhehlen,
Chris: dass es natürlich auch daran liegt, dass dann die Marge wegfällt,
Chris: die wir ja an Patreon und Steady zahlen.
Chris: Das ist aber, also erstens ist die nicht riesig, das ist im einstelligen Prozentbereich
Chris: und zweitens ist dieses Projekt natürlich auch eines, dass wir jetzt erstmal
Chris: sehr viel Geld investiert haben. Also es wird sich nicht morgen amortisiert
Chris: haben, nur weil wir hier ein bisschen Geld sparen an die Anbieter.
Chris: Aber nichtsdestotrotz, das ist natürlich auch ein Mehrwert, aber der wird vermutlich
Chris: erst in weiter Zukunft da reinspielen. Viel wichtiger ist eigentlich diese Unabhängigkeit,
Chris: die du schon gesagt hast, Gunnar. Und das ist auch was, was du am Anfang gesagt
Chris: hast, den unmittelbaren Kontakt.
Chris: Das ist so eine Frage, die ist vielleicht ein bisschen abstrakt,
Chris: aber wenn ihr euch auf Patreon oder Steady anmeldet, seid ihr nicht unsere Nutzer.
Chris: Dann seid ihr Nutzer von Patreon und Steady und all eure Kontaktdaten zum Beispiel gehören auch nicht uns.
Chris: Das gehört Patreon und Steady. Wir dürfen euch nicht ohne weiteres anschreiben
Chris: zum Beispiel, sondern müssen das über diese Plattformen machen.
Chris: Und das ist schon auch ein Vorteil, das ist auch einer der Gründe,
Chris: warum wir vor Jahren schon den Newsletter, den Insider gelauncht haben,
Chris: weil das für uns bedeutet, wir haben hier einen unmittelbaren direkten Kontakt
Chris: zu euch und müssen eben nicht über irgendwelche dritten Leute gehen.
Gunnar: Und weil das ein großes Projekt ist, man hört es ja so ein bisschen,
Gunnar: da muss das ja jemand machen, Christian und ich machen das sicher nicht.
Gunnar: Und da traf es sich günstig, dass der Paul, unser Grafiker, ja auch Webentwickler
Gunnar: ist und er aus seinem Agenturjob kürzlich in eine Festanstellung bei uns gewechselt ist.
Gunnar: Und da haben wir also schon mal jemanden bei uns im Haus, der sich mit Webprojekten
Gunnar: auskennt und der eh vorgesehen war, die staverever.de irgendwann zu relaunchen.
Gunnar: Das ist ja eine WordPress-Website und die war ein bisschen veraltet.
Gunnar: Aber das war erstmal gar nicht der Plan. Die erste Idee war es tatsächlich,
Gunnar: eine eigene Plattform zu bauen, die uns unabhängig von Patreon-Asteading macht
Gunnar: und die das Geburtsdatum abfragen kann.
Gunnar: Aber da kommt Joe ins Spiel. Der heißt mit vollem Namen Joachim.
Gunnar: Joachim, willkommen im Podcast. Und weißt du noch, wie wir das erste Mal darüber
Gunnar: geredet haben, wir beide?
Jo: Hallo zusammen. Wie könnte ich es vergessen? Ich glaube, das war Ende letzten
Jo: Jahres, so im Oktober oder sowas.
Jo: Wir saßen gemeinsam bei Alina und haben einen Kaffee zusammen getrunken.
Jo: Und Gunnar ist nicht mehr aus dem Schimpfen rausgekommen. Über Patreon,
Jo: über Steady, wie doof das doch ist, dass man da nicht coole Sachen machen kann.
Jo: Und da kamen wir dann einfach drauf, dass das vielleicht eine gute Idee wäre,
Jo: das selbst zu machen und dass das eben auch im Rahmen des Möglichen wäre.
Jo: Gunnar hat dann mal eine Zahl in den Raum geworfen. Ich habe dann gesagt, so ja.
Jo: Sollten wir eigentlich irgendwie hinkriegen und ich glaube, dann sind wir relativ schnell hergegangen.
Jo: Ich glaube, vor Weihnachten hast du noch einen Prototypen gekriegt und der hat
Jo: soweit dann schon mal ganz gut funktioniert, dass wir gesagt haben,
Jo: okay, das dehnen wir jetzt an.
Gunnar: Joachim ist Programmierer und wir kennen uns seit 2011. Da haben wir gemeinsam
Gunnar: bei der Gameforge gearbeitet. Da hast du noch dich hauptsächlich mit Unity beschäftigt
Gunnar: und warst in der absurden Matrix-Organisation der Gameforge.
Gunnar: Der Lead, glaube ich, für die Spieleprogrammierer, oder?
Jo: Genau, ich war der Lead für die Spieleprogrammierer, allerdings nicht mit Unity,
Jo: sondern auf PHP-Basis, aber ist er voll.
Gunnar: Ach so, ja, ja, ja, stimmt. Du hattest mir in diesem Gespräch auch erzählt,
Gunnar: dass du gerade eine Vereinsverwaltungssoftware machst als ein anderes Projekt
Gunnar: und da habe ich gedacht, da gibt es doch bestimmt Synergien,
Gunnar: da hat er doch bestimmt irgendwelche Probleme schon gelöst,
Gunnar: die wir auch haben. Das ist ja schon mal ein Anfang.
Gunnar: Okay, und die Arbeit war dann so, dass auf unserer Seite Paul,
Gunnar: der Ansprechpartner war, die meiste Zeit und der externe Entwickler eben so.
Gunnar: Und das war schon das Setup.
Gunnar: Christian und ich haben dann da nur reingeschaut, wenn es irgendwelche Fragen
Gunnar: gab, wenn entschieden werden musste, wie irgendwelche Zuschnitte sind,
Gunnar: wie wir uns um etwas vorgestellt haben.
Gunnar: Aber ihr beide habt das Projekt dann so durchgängig gestemmt über die Monate
Gunnar: hinweg, das halbe Jahr hinweg, dass das gedauert hat.
Gunnar: Paul, willkommen auch du hier. Dich kennen wir ja schon, auch die Hörer.
Gunnar: Was war denn das Interessanteste und Schwierigste an der Sache überhaupt?
Gunnar: Und wie hast du das Projekt empfunden?
Paul: Das Interessanteste war tatsächlich, dass du auf einmal einen Call mit mir gemacht
Paul: hast und gesagt hast, guck mal, wir haben da was vorbereitet.
Paul: Übernimm das doch bitte mal. Ich habe da keine Zeit für. Wir müssen das hier
Paul: ganz groß machen. Mach doch mal.
Paul: Also das ist ja eben schon gesagt, der Gedanke an den Relaunch,
Paul: der schwebt schon seit Jahr und
Paul: Tag durch unsere Köpfe. Da haben wir schon öfter mal drüber gesprochen.
Paul: Aber dass du dann von jetzt auf gleich da kommst, ach ja, übrigens,
Paul: Patreon, Steady, nee, das müssen wir irgendwie mal ersetzen.
Paul: Guck mal, ich hab hier mal was angefangen, mach doch mal weiter.
Paul: Damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet. Das war die größte Herausforderung,
Paul: mich da erst mal mental drauf vorzubereiten, was da jetzt an Größenordnung eben auch auf einen zukommt.
Paul: Weil man denkt so, ja, das ist eine Plattform, da machst du einen Relaunch.
Paul: Aber was da nicht eben alles noch hinterhängt und an Funktionen und an Kram,
Paul: das war schon nicht wenig.
Chris: Das, was wir vorhin beschrieben haben, was die Webseite alles kann,
Chris: die Plattform kann, das ist ja das, was für die Nutzerinnen und Nutzer nach
Chris: Außensicht besser ist. Aber da gehört ja zum Beispiel auch noch der ganze Backend-Bereich dazu.
Chris: Wir müssen ja auch da Dinge einstellen können, Nutzer verwalten können,
Chris: Statistiken einsehen können und sowas. Das gehört ja auch noch alles mit dazu.
Chris: Ich erinnere mich daran, wie relativ früh, also bei der Anbahnung des Projekts,
Chris: Gunnar, dann sagte Christian, wir müssen mal zusammenwerfen,
Chris: so Stichpunkte, was soll denn das als Funktionalität mindestens können,
Chris: diese neue Webseite, wenn wir da was eigenes machen.
Chris: Dann haben wir das zusammengeworfen und ich dachte so, ei, ei,
Chris: ei, ei, das ist ja doch ganz schön viel, da müssen wir aber gucken,
Chris: was ist denn der MVP und vielleicht müssen wir das in ganz kleinen Iterationsschritten machen.
Chris: Und das ist aber das Schöne, wenn man mit kompetenten Leuten zusammenarbeitet,
Chris: wie euch beiden, Joe und Paul.
Chris: Weil dann kam irgendwann Monate später der Joe zurück mit dem MVP.
Chris: Und das war im Endeffekt vom Feature-Umfang schon das vollständige Projekt,
Chris: meiner Erinnerung nach.
Gunnar: Christian und ich hatten das dann zusammengetragen und in so eine Art User-Stories
Gunnar: überführt, damit das leichter zu lesen ist.
Gunnar: Und ich habe echt gedacht, der Joe sagt das ab oder sagt, boah,
Gunnar: das ist ja ein Riesenprojekt, wenn er das dann sieht, was da alles dazugehört.
Gunnar: Und dann hat er das so genommen und hat gesagt, ja, kriegen wir schon hin.
Gunnar: Das war aber insgesamt so, das ist so das Gefühl, dass man vom Zahnarzt will.
Gunnar: Ist nicht so schlimm, es geht schon, kriegen wir hin. Und das Gefühl hat Joe
Gunnar: die ganze Zeit durchgängig vermittelt, auch als das Projekt immer noch ein bisschen
Gunnar: gewachsen ist zwischendrin.
Gunnar: Wie das halt so ist natürlich, es fällt einem ja dann doch auf,
Gunnar: wenn man sich intensiv auseinandersetzt mit diesem Wildwuchs,
Gunnar: den wir über die Jahre veranstaltet haben mit unseren ganzen Plattformen,
Gunnar: was man dann doch gerne nochmal anders machen möchte oder gleich bei der Gelegenheit
Gunnar: aufräumen möchte und was man noch für Features braucht dafür.
Gunnar: Und so ist das dann halt natürlich ein bisschen gewachsen, logischerweise.
Gunnar: Und dann kam aber auch noch eine Sache,
Gunnar: die dann Paul unmittelbarer betroffen hat als nur der Anfang,
Gunnar: weil wir haben am Anfang wirklich nur gedacht, wir machen eine eigene Abo-Plattform,
Gunnar: ein bisschen wie Patreon und Steady, also eine externe Plattform zusätzlich
Gunnar: zu unserer Webseite, die wir dann von der Webseite aus verlinken.
Gunnar: Ich weiß nicht mehr, warum wir auf diese Idee gekommen sind,
Gunnar: aber wir dachten, das Projekt müsse so sein.
Gunnar: Und dann war das so schön, das, was Joe da gebaut hat, dass wir gedacht haben, ja, aber warum.
Gunnar: Machen wir dann nicht die Webseite da mit rein, anstatt das an die Webseite
Gunnar: anzubinden, die wir schon haben und die offenkundig veraltet ist?
Gunnar: Warum machen wir nicht gleich die Webseite neu auf der Basis der neuen Plattform,
Gunnar: die da gebaut worden ist? Und da kam dann Paul wieder ins Spiel.
Paul: Ja genau, also die Ideen für den Relaunch, ich habe mal reingeguckt in meine
Paul: Dokumente, da sind Sachen, die noch von Mitte 2024 sind,
Paul: teilweise wird das aber auch schon älter gewesen sein und ich habe es nur nicht
Paul: richtig dokumentiert, da waren schon ganz viele Ideen, was wir alles Neues brauchen
Paul: und während ich dann noch mit dem Joe angefangen hatte, eben diese externe Plattform
Paul: zu entwickeln, kam halt immer mehr der Gedanke, Moment, da sind ja schon Funktionen
Paul: drin, der hat auch schon Filter zum Beispiel da drin gehabt,
Paul: warum sollten wir das trennen?
Paul: Und da fing dann tatsächlich meine Arbeit erst an, weil die ganzen Ideen,
Paul: die ich damals ja noch als Freelancer bei euch eben so hatte,
Paul: wo ich immer gesagt habe, ey, da habe ich keine Zeit für, das tatsächlich mal
Paul: umzusetzen. Also dieses Thema Relaunch hat ja einen Grund, dass wir uns da so
Paul: lange vorgedrückt haben.
Paul: Die Ideen konnte ich dann jetzt wirklich mal konkreter ausarbeiten,
Paul: was dann letztendlich in ganz vielen Klick-Dummies und Layouts geendet ist,
Paul: wo ich dem Joe dann gezeigt habe, guck mal, hier ist deine Plattform,
Paul: das ist total toll, aber schau mal, was wir uns gedacht haben.
Paul: Und auf einmal war da eine komplette Webseite mit allem, was dazugehört,
Paul: also wenn die Folge hier live geht, seht ihr das Ding ja.
Paul: Ja, wie du schon sagst, dann hat er sich das angeguckt und gesagt, ja, das kriegen wir hin.
Paul: Und dann haben wir eben über die letzten Monate genau das gemacht und ja, das war sehr schön.
Chris: Und im Juni ist das Ganze ja dann in eine Beta gegangen, wo wir ein paar Nutzer
Chris: schon eingeladen haben, um das auszuprobieren und Feedback zu geben.
Chris: Und da hat sich schon herausgestellt, wir haben, das ist nicht sonderlich überraschend,
Chris: eine technikaffine Zielgruppe.
Chris: Da gab es durchaus auch einige, die direkt gefragt haben, wie habt ihr das eigentlich gemacht?
Chris: Was für Technologien habt ihr denn da eingesetzt? Deswegen jetzt mal die Frage
Chris: an Joe, für diejenigen da draußen, die das interessiert.
Chris: In aller Kürze, wie sieht denn der sogenannte Tech-Stack aus von unserem Projekt?
Jo: Ja, der TechStack ist eigentlich zumindest für die, die sich auskennen,
Jo: gar nicht so furchtbar spannend, weil der ist nämlich so ein No-Thrills-TechStack.
Jo: Wir nutzen Svelte und SvelteKit als Application Layer. Das sind beides JavaScript,
Jo: TypeScript Libraries oder Frameworks, die weit verbreitet und sehr stabil sind.
Jo: Im Hintergrund haben wir dann eigentlich nur noch ein Redis.
Jo: Das ist ein Key-Value-Store, der im Speicher läuft. Den nimmt man ganz gern
Jo: für Caching oder Queues her.
Jo: Da werden zum Beispiel die E-Mails reingestopft, die wir verschicken.
Jo: Und hintenrum kümmert sich dann ein anderes System darum, dass die verschickt werden.
Jo: Und dann haben wir noch eine Postgres-Datenbank, die auch relativ Standard ist.
Jo: Aber dieser ganze Text-Dag ermöglicht uns, sehr schnell zu iterieren.
Jo: Man hat das ja gemerkt, das ist ein bisschen relativ schnell einfach auch vorangekommen.
Jo: Das ist ein Text-Tech, mit dem ich mich einfach sehr, sehr gut auskenne.
Jo: Und dadurch konnten wir da halt einfach auch in der Kürze der Zeit relativ viel hinstellen.
Jo: Ich glaube, so eine Besonderheit, dass man jetzt in der Standard-Webentwicklung
Jo: jetzt nicht ganz so oft hat, ist, dass unsere ganzen Bilder,
Jo: die Episoden und so auf S3-kompatiblen Object-Storages liegen.
Jo: Sprich, die werden einfach in die Cloud hochgeladen, in die deutsche Cloud in
Jo: unserem Fall, und können da auch wieder von abgerufen werden.
Jo: Da haben wir zwei unterschiedliche Versionen. Einmal ein Private und einmal ein Public Bucket.
Jo: Der Public Bucket, da liegen die ganzen Bilder drin, die jeder sehen darf, im Private Bucket.
Jo: Da liegen dann die Episoden drin, die nicht jeder hören darf,
Jo: weil man unterschiedliche Abo-Level hat.
Jo: Und die kann man dann über Signaturen anfragen. Das ermöglicht es uns auch einfach,
Jo: die Sachen relativ einfach auszuspülen.
Jo: Und das war so groß und ganz in der Texte. Keine fancy Microservices oder was
Jo: man sonst an Buzzwords hat, sondern eigentlich ein ganz klassischer Monolith.
Gunnar: Ich finde, das Interessanteste an der Zusammenarbeit mit speziell dir,
Gunnar: Joe, war, dass du so einen eigenen Ehrgeiz auf das Projekt entwickelt hast, sichtbar.
Gunnar: Und auch gerade Paul und mich gerne mal dann gechallenged hast und gesagt,
Gunnar: wolltest du das wirklich so machen? Also wenn ich der User wäre,
Gunnar: ich würde ja denken, es muss so und so.
Gunnar: Und das war sehr angenehm, weil man da immer noch so ein Korrektiv durch dich
Gunnar: hatte und man das starke Gefühl von so einem Buy-in mitgenommen hat.
Gunnar: Und du hast auch einfach ganz offenkundig eigene Ziele damit verfolgt,
Gunnar: weil du hast eine Sache gemacht, die habe ich so noch nicht bei einer anderen Webseite gesehen.
Gunnar: Wir haben, Stand jetzt, kein Cookie-Banner.
Gunnar: Möchtest du noch kurz erklären, wie das dazu kam?
Jo: Ja, also diese Cookie-Banner, die kennt ja irgendwie jeder, der Cookie-Consult.
Jo: In unterschiedlicher Ausführung muss man erstmal fünfmal klicken,
Jo: bevor man eine Webseite angucken kann.
Jo: Das hat rechtliche Hintergründe, aber in erster Linie ist es halt einfach,
Jo: um die Daten zu schützen. Sprich, bitte keine Daten rausgeben,
Jo: wenn ich das nicht vorher erlaubt habe.
Jo: Und ja gut, dann ist halt so die Frage, was macht man?
Jo: Dann geben wir halt einfach keine Daten raus. Wir setzen kein Google Analytics
Jo: ein. Wir haben keine Google Maps Implementierung, wo plötzlich Daten an Google gehen.
Jo: Wir haben ansonsten keine Integrationen, die direkt mit den Daten des Nutzers
Jo: arbeiten, außer unsere eigenen.
Jo: Und da ist es okay. Also es sind keine Drittparteien-Cookies.
Jo: Und in dem Moment können wir nach
Jo: meinem Rechtsverständnis einfach auf den Cookie-Banner auch verzichten.
Jo: Und das ist natürlich schöner, wenn man nicht ständig mit irgendwelchen Sachen
Jo: zugeballert wird und dann aber auch sicher sein kann, dass die Daten bei uns bleiben.
Gunnar: Das ist auch ja ein bisschen unser Versprechen. Deswegen machen wir auch eine
Gunnar: eigene Plattform, dass wir mit euren Daten sensibel umgehen und nicht unnötig
Gunnar: Daten erheben, wie das alle machen.
Gunnar: Wir kennen ja alle diese Cookie-Banner, wo man dann halt draufklickt Und dann
Gunnar: will man vielleicht einstellen, wer dann da wirklich Zugriff auf die Daten hat
Gunnar: und dann schlägt einem eine große Webseite wie spiegel.de halt vor,
Gunnar: dass da 456 Partner Zugriff drauf haben wegen eines sogenannten berechtigten Interesses.
Gunnar: Und das machen wir halt einfach nicht. Das finde ich sehr angenehm und ist schon
Gunnar: fast mein Lieblingsfeature auf der neuen Plattform.
Gunnar: Dann vielen Dank erstmal an Paul und Joe für die Arbeit insgesamt,
Gunnar: aber auch für euren kleinen Auftritt hier, dass ihr das uns ein bisschen erklärt habt.
Gunnar: Wir wollen jetzt nochmal ein paar Sachen deutlich sagen, die vielleicht zu kurz
Gunnar: gekommen sind. Also wir schalten jetzt Patreon und Steady nicht ab.
Gunnar: Die Plattformen bleiben so bestehen. Wir bedienen die weiterhin.
Gunnar: Wer da abonniert, ist uns genauso lieb natürlich wie jemand,
Gunnar: der auf unsere eigene Plattform abonniert und wir führen da auch keine Nachteile ein oder irgendwas.
Gunnar: Das Einzige, was auf der neuen Plattform halt sein kann, ist,
Gunnar: wenn wir ein cooles neues Feature haben, das wir auf unserer Plattform realisieren
Gunnar: können und da kommen vielleicht noch einige,
Gunnar: dass wir dann auf Patreon-Steady nicht integrieren können, dann fehlt das natürlich
Gunnar: im Patreon-Steady-Angebot, aber ansonsten behalten wir das in der Form bei, wie es ist.
Chris: Ja, genau. Also das Wichtigste ist an dieser Stelle keine Panik.
Chris: Es gibt keinen Handlungsdruck. Es bleibt alles bestehen, so wie es ist.
Chris: Ihr müsst jetzt nicht eure Feeds umstellen, wenn ihr auf Patreon oder Steady seid.
Chris: Es gibt jetzt nur eine zusätzliche Möglichkeit, die wir natürlich sehr cool
Chris: finden, über Stay Forever Unterstützer zu werden.
Chris: Und die wichtigste Frage vermutlich ist, okay, wie mache ich das?
Chris: Wenn ihr noch nicht abonniert habt, ist das natürlich easy. Geht auf stayforever.de,
Chris: klickt auf Unterstützer werden. Da werdet ihr dann durchgeführt von unserer
Chris: Webseite. Aber was, wenn ihr jetzt ein aktives Abo auf Patreon oder Steady habt,
Chris: könnt ihr denn da eigentlich wechseln?
Chris: Und die Antwort ist ja, ihr könnt problemlos wechseln auf unserer Webseite und
Chris: wir erzählen euch kurz wie.
Gunnar: Also wenn ihr auf unsere Webseite kommt und euch entschließt für ein Angebot,
Gunnar: oder erstmal für einen Account, dann könnt ihr angeben in diesem Prozess,
Gunnar: ob ihr ein Patreon oder Steady-Abo habt, ein laufendes, und gebt dazu eure E-Mail-Adresse an.
Gunnar: Dann prüft unser System gegen eure E-Mail-Adresse, ob für die E-Mail-Adresse
Gunnar: ein Abo vorliegt, ein bestehendes, laufendes, und dann kriegt diese E-Mail-Adresse
Gunnar: natürlich auch ein Kontrollmail, damit da niemand Schindler mit treiben kann.
Gunnar: Und dann wird der restliche Zeitraum, den ihr noch auf Patreon oder Steady habt,
Gunnar: einfach angerechnet auf der Stay Forever Webseite.
Gunnar: Dann habt ihr sozusagen für einen Zeitraum, solange das Patreon-Abo noch läuft
Gunnar: oder das Steady-Abo, zwei Abos, eins bei uns und eins bei der alten Plattform.
Gunnar: Und das Abo bei uns kostet aber einfach nichts in der Zeit, weil ihr habt das ja schon bezahlt.
Gunnar: Das heißt, dann ist das Abo so lange kostenlos, bis der Zeitraum des anderen
Gunnar: Abos ausläuft. Und erst dann müsst ihr bei uns auch bezahlen.
Gunnar: Und erst dann fragen wir überhaupt auch erst eure Zahlungsdaten ab.
Gunnar: Das machen wir vorher gar nicht.
Gunnar: Und dieses Patreon- oder Steady-Abo, das läuft halt parallel und das müsstet
Gunnar: ihr dann natürlich kündigen. Ihr habt dann also erstmal Zeit,
Gunnar: während der Laufzeit zu überlegen, ob ihr wirklich zu uns kommen wollt auf unsere neue Plattform.
Gunnar: Wenn ihr das nicht wollt, dann lasst ihr das einfach bei uns auslaufen und geht
Gunnar: wieder zurück zu Patreon oder Steady. No harm done.
Gunnar: Und wenn ihr euch entscheidet, fest bei uns zu bleiben, dann müsst ihr das parallel
Gunnar: laufende Patreon- oder Steady-Abo halt einfach kündigen.
Gunnar: Das können wir nicht automatisch machen, das müsst ihr selber machen,
Gunnar: aber wir sagen euch das an verschiedenen Stellen in dem Prozess und wir schicken
Gunnar: euch nochmal eine Mail, kurz bevor es sich verlängern würde,
Gunnar: damit ihr da nicht in der Abo-Falle lauft.
Chris: Das ist natürlich ein klein bisschen Aufwand, dieses Wechseln. Das ist uns klar.
Chris: Deswegen wollen wir das ein bisschen versüßen. Alle Menschen,
Chris: die auf Patreon oder Steady jetzt ein laufendes Abo haben und zu uns umziehen,
Chris: bekommen von uns einen Monat geschenkt. Völlig egal, ob ihr in einem Monats-
Chris: oder einem Jahresabo seid.
Chris: Ihr bekommt einfach bei diesem Umzug automatisch einen kostenlosen Extramonat draufgerechnet.
Chris: Und falls ihr uns noch nicht unterstützt, wollen wir diese Gelegenheit natürlich
Chris: auch nutzen, um euch ein Angebot zu machen, es doch mal auszuprobieren auf unserer neuen Plattform.
Chris: Wenn ihr euch jetzt entscheidet, in ein Jahresabo zu gehen, dann schenken wir
Chris: euch da ebenfalls einen Monat. Das ist ein Einführungsangebot,
Chris: das heißt, das ist zeitlich befristet.
Chris: Das wird nur bis Ende August laufen.
Chris: Dementsprechend würden wir uns natürlich freuen, wenn einige für euch das als
Chris: Anlass nehmen, da mal reinzugucken.
Gunnar: Die Preise sind genau gleich wie bei Steady und Patreon. Wir halten das Preisniveau
Gunnar: ja übrigens seit 2016. Wir haben da in der ganzen Zeit, in der wir das machen, keine Preise erhöht.
Gunnar: Wir wollen das auch jetzt nicht zum Anlass nehmen, was an den Preisen zu drehen.
Gunnar: Also das ist genau gleich. Die Angebote sollen ja auch vergleichbar sein.
Gunnar: Das heißt, das Jahresabo ist wie bei Patreon und Steady rabattiert.
Gunnar: Da kriegt man eh zwölf Monate für den Preis von elf und in diesem Einführungszeitraum
Gunnar: sind es dann halt sozusagen 13 Monate zum Preis von elf.
Chris: So, das ist also aus unserer Perspektive ein richtig tolles Ding.
Chris: Wir wollen aber auch der Transparenz wegen sagen, dass es zwei Nachteile auch
Chris: gibt, wenn ihr auf unsere Plattform kommt.
Gunnar: Und das erste ist, dass das Open Spotify System, mit dem Spotify geschützte
Gunnar: Inhalte ausspielen kann, also Abonnentenfeeds ausspielen kann,
Gunnar: dass das nicht für jeden offen ist, sondern nur für große Player und dass wir
Gunnar: das zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit unserer Plattform anbieten können.
Gunnar: Das heißt, wenn ihr euer Patreon- oder Steady-Abo innerhalb von Spotify nutzt,
Gunnar: dann geht das bei uns nicht. Das wäre ein Nachteil. Dann würden wir einfach
Gunnar: empfehlen, mit dem Abo bei Patreon oder Steady zu bleiben.
Gunnar: Und natürlich ein Wechsel auf unsere Plattform bedeutet einen neuen Feed mit
Gunnar: einer neuen Feed-Adresse, also hauptsächlich für den Unterstützer-Feed.
Gunnar: Und das bedeutet natürlich, dass die Feed-Historie verloren geht.
Gunnar: Also wenn ihr jetzt den Unterstützer-Feed habt von, sagen wir mal,
Gunnar: Patreon mit seinen 500 Folgen, dann hat euer Podcatcher für jede Folge einen Stand markiert.
Gunnar: Die habe ich halb gehört, die habe ich noch gar nicht gehört,
Gunnar: die habe ich schon komplett durchgehört.
Gunnar: Und natürlich, wenn man diesen Feed wegtut und einen neuen Feed nimmt,
Gunnar: dann ist diese Historie weg. Das können wir leider nicht ändern.
Gunnar: Das ist beim Wechsel von Feed zu.
Gunnar: Wir wüssten keine technische Möglichkeit, wie wir den von Patreon übernehmen können, sozusagen.
Gunnar: Also das wäre der Preis, der dafür gezahlt werden muss, fürchte ich.
Gunnar: Und wenn euch das zu hoch ist, fair enough, dann bleibt gerne bei Steady oder Paychan.
Chris: So, jetzt wisst ihr alles von unserer Seite, was es dazu zu wissen gibt.
Chris: Wie gesagt, das ganze Ding ist live. Jetzt, wo ihr das hört,
Chris: guckt mal auf stayforever.de, schaut euch das an.
Chris: Allein schon die offene Webseite und auch die mit einem kostenlosen Account,
Chris: das mit ein paar Klicks erledigt, kostet nichts und die Daten werden nicht an
Chris: irgendwelche Dritten weitergegeben.
Chris: Damit könnt ihr schon echt eine Menge von diesen neuen Sachen nutzen.
Chris: Wir würden uns aber natürlich freuen, wenn sich möglichst viele von euch auch
Chris: entscheiden, mit dem Abo zu uns zu kommen. Denn, das ist ja das Stichwort,
Chris: unter dem das alles für uns steht, das bedeutet für uns ein größeres Maß von Unabhängigkeit.
Gunnar: Wir danken euch schon mal im Voraus, falls ihr diesen Weg mit uns mitgehen wollt.
Gunnar: Dieses ist unser allergrößtes Projekt. Wir haben noch nie so etwas Großes gestemmt
Gunnar: als Stay Forever. Es fühlt sich sehr gut an, das jetzt endlich mal zeigen zu können.
Gunnar: Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Joe und an Paul für die exzellente Arbeit.
Gunnar: Vielen Dank an unser Team fürs Testen und das Feedback. Vielen Dank an all die
Gunnar: Fans da draußen, die als Beta-Tester mitgeholfen haben, die Plattform zu verbessern.
Gunnar: Und vielen Dank an euch, wenn ihr die Bereitschaft habt, das mal auszuprobieren.
Chris: Ja, und an dieser Stelle vielleicht auch noch den wichtigen Ausblick.
Chris: Das ist jetzt erst der Anfang, das ist nicht das Ende. Die Plattform ist schon
Chris: jetzt toll, aber wir haben schon einen Katalog mit Dingen, die wir gerne noch damit machen wollen.
Chris: Zum einen wünschen wir uns natürlich, dass ihr, wenn euch irgendwas auffällt
Chris: bei der Nutzung, fehlt euch was, funktioniert was noch nicht,
Chris: bitte immer her mit dem Feedback.
Chris: Wir werden da weiter daran arbeiten. Paul und Jo sind weiter daran, das zu verbessern.
Chris: Aber es ist auch schon das nächste große Update für die Plattform in Arbeit.
Chris: Ich will da jetzt noch nicht mehr dazu sagen, außer dass Gunnar und ich das
Chris: schon gesehen haben. Also das ist nichts, was auf dem Papier passiert,
Chris: sondern das existiert schon.
Chris: Es wird jetzt nur noch weiter ausgearbeitet und wir sind sehr zuversichtlich,
Chris: dass noch dieses Jahr das nächste Update kommen wird. Und dann für alle Menschen,
Chris: die einen Account auf der Plattform haben. Also das ist unabhängig vom Abo.
Gunnar: So und damit haben wir diesen Teil abgeschlossen.
Gunnar: Und jetzt machen wir zum Abschluss, weil wir euch gerade dran haben und die
Gunnar: Folge noch unter zwei Stunden ist, weil warum auch nicht, machen wir noch ein
Gunnar: ganz klein bisschen Hausmeisterei.
Gunnar: Der Juli, in dem wir gerade sind, ist immer der Monat, in dem die exzentrischen
Gunnar: Großmizene ein Goodie von uns bekommen.
Gunnar: Und das ist immer der schönste Monat, weil der August ist immer der Monat,
Gunnar: da machen wir was Neues, da machen wir irgendwas, was wir noch nie gemacht haben.
Gunnar: Da gab es schon ein Hörspiel auf CD, eine Blu-Ray mit Videos,
Gunnar: ein Quizbuch auf Basis unseres Dave-Rever-Quizzes von Christian Beuster.
Gunnar: Und diesmal machen wir, ach, das ist eigentlich eine Idee von Christian,
Gunnar: das soll er selber erzählen. Was hast du dir denn da ausgedacht, Christian?
Chris: Ich weiß gar nicht mehr, wo die Idee herkommt. Die ursprüngliche Idee.
Gunnar: Ja, das war ganz eindeutig deine Idee. Du hast es aufgemalt mit Scribbles,
Gunnar: Christian, wir wissen das alle.
Chris: Also die Idee kam irgendwo anders her, ich weiß es nicht mehr genau.
Chris: Aber das kurz zu konzeptionieren, das habe ich gemacht.
Chris: Und die Umsetzung des Ganzen lag dann bei Fabian und Paul.
Chris: Wovon reden wir? Wir reden von unserem Stay Forever Journal,
Chris: einem Spieletagebuch gedacht als Mitmachbuch.
Chris: Das ist also ein Heft, ein Buch, das man in die Hand nimmt mit einer coolen
Chris: Ringbindung mit wertigem Papier, in dem lauter Seiten drin sind,
Chris: in denen man sein eigenes Spieletagebuch führen kann.
Chris: Keine Sorge, das ist so gestaltet, dass die Einstiegshürde niedrig ist.
Chris: Das Ganze ist verspielt.
Chris: Das sind viele abwechslungsreiche Mitmachseiten, wo man Dinge ankreuzen kann,
Chris: wo es auch einfach mal was zu lesen gibt.
Chris: Auch das Safe-Ever-Team hat sich beteiligt. Da sind Profile zum Beispiel des Teams drin.
Chris: Man kann seinen eigenen Retro-Spiele-Wissensstand mit dem unseren vergleichen zum Beispiel.
Chris: Das Ganze ist garniert mit vielen schönen kleinen Pixel-Grafiken von Paul und
Chris: wie gesagt inhaltlich ausgestaltet durch Fabian, der das Projekt betreut hat von unserer Seite.
Chris: Und die beiden, Fabian und Paul, haben da, und das sage ich als jemand,
Chris: der ansonsten nichts mit diesem Projekt zu tun hatte, einen fantastischen Job gemacht.
Gunnar: Ja, möchte ich unterstützen. Auch ich war bei dem Projekt angenehm Hands-Off. Das ist ja ganz toll.
Gunnar: Eine weitere beteiligte Person ist der Jörg. Der Jörg Leichmar,
Gunnar: das ist unser Produktioner. Der hatte nämlich die Aufgabe, eine Druckerei dafür zu finden.
Gunnar: Unsere normale Druckerei, die wir standardmäßig nehmen, konnte das nicht,
Gunnar: weil das Format war anfangs auf A5 geplant und dann dachten wir,
Gunnar: naja, es ist vielleicht ein bisschen zu klein für diese Art Buch,
Gunnar: da muss man ja reinschreiben.
Gunnar: Und A4 ist ein bisschen zu groß, da hast du gleich so ein unhandliches Ding,
Gunnar: wir wollen das in B5 haben. Und,
Gunnar: Weiß ich nicht, ob jetzt unter euch so Printproduktioner sind,
Gunnar: die gleich erschrecken, aber B5 ist ein ungewöhnliches Format,
Gunnar: das es nicht überall gibt.
Gunnar: In der Druckszene gibt es zwei Player-Typen und das eine sind die großen Onliner,
Gunnar: Flyer-Alarm und so und viele Sachen kann man mit denen machen und die sind konkurrenzlos
Gunnar: günstig gegenüber den anderen Wegen der großen Mengen, die die machen.
Gunnar: Und es gibt spezialisierte Druckereien, die sind ein bisschen teurer,
Gunnar: aber können halt auch mehr.
Gunnar: Und man kann jemanden anrufen und sich beschweren, wenn irgendwas schiefgelaufen
Gunnar: ist, das geht ja bei Flyer-Alarm nicht.
Chris: Wir müssen unsere eigene Druckerei aufmachen, Gunnar.
Gunnar: Ja, ja.
Chris: Schon mal für einen Planenperspektiv.
Gunnar: Joe kann vielleicht schon mal das Gebäude bauen oder so. Und dann haben wir
Gunnar: eine Online-Druckerei gesucht, aber Online-Druckereien machen B5 nicht,
Gunnar: ist ein zu seltenes Format. Und dann haben wir eine Druckerei gesucht,
Gunnar: die das Format drucken kann. Und da haben wir genau eine gefunden.
Gunnar: Und das ist auch echt exorbitant teuer, aber wir wollten gerne B5,
Gunnar: so sind wir halt. Dann ging es halt nicht anders.
Gunnar: Das ist jetzt 25 Zentimeter hoch und 18 Zentimeter breit, also ein bisschen
Gunnar: größer als eine halbe A4-Seite, was ja A5 wäre.
Gunnar: Und wir wollen es halt schön haben. Das ist uns auch am Ende wichtiger als die Kosten.
Gunnar: Und wir glauben, das ist ein exzellentes Produkt geworden. Es ist jetzt,
Gunnar: wo wir sprechen, gerade im Druck.
Gunnar: Ab dem 16.07. verschickt die Druckerei das an die Adressliste der Leute,
Gunnar: die zum Stichtag des 15.07.
Gunnar: In der Liste der exzentrischen Großmähzene auf Patreon, Steady oder der neuen Plattform stehen.
Gunnar: Und warum sage ich diesen 15.07. so? Weil der Tag, an dem diese Folge erscheint, ist der 8.07.
Gunnar: Das heißt, wer noch Interesse daran hat oder diesen bedauernswerten Fehler,
Gunnar: keinen exzentrischer Großmüssen-Abo zu haben, jetzt korrigieren möchte,
Gunnar: der kann das bis zum 15.07.
Gunnar: Noch tun und ist dann direkt am 16.07. in dem Versandlauf für dieses neue Journal.
Chris: Sehr schön, genau. Das hoffen wir natürlich auch, dass der eine oder andere
Chris: oder die eine oder andere von euch sich noch dafür entscheidet, das mitzunehmen.
Chris: Wie immer übrigens wird dieses Heft auch als digitales Goodie,
Chris: also dann in unserem digitalen Archiv erscheinen als PDF.
Chris: Da macht es jetzt nicht so wahnsinnig viel Sinn, da kann man sich das selber
Chris: ausdrucken. Da geht es ja schon durchaus darum, dass man das ausfüllt, richtig so mit Stift.
Chris: Also von daher macht es schon am meisten Sinn, wenn man das tatsächlich auch per Post bekommt.
Chris: Und ja, das war es dann für heute, oder Gunnar? Da haben wir noch was vergessen.
Gunnar: Nee, wir haben allen Leuten gedankt. Wir haben die Plattform erzählt.
Gunnar: Und nochmal, die Plattform ist jetzt live. In dieser Sekunde,
Gunnar: wo ihr das hört, könnt ihr da schon draufgehen und sie anschauen oder nutzen.
Chris: Und da freuen wir uns drauf, euch dort zu begrüßen. Wie gesagt,
Chris: bitte gebt uns fleißiges Feedback, gerne im Forum oder über die Support-Adresse.
Chris: Und das Ganze ist ein lebendes Projekt und wird sich noch weiterentwickeln.
Gunnar: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Ciao.
Chris: Tschüss.